Update 10.5.6 für OS X Leopard
Mit dem Update gestern von 10.5.5 auf 10.5.6 hab ich mir das erste Mal Probleme installiert. Den ersten Schock bekam ich, als gleich nach der Installation Mail nicht mehr starten wollte, was am GPG-Modul lag. Jetzt hat sich erst mal alles, was mit dem Verschlüsseln von Mail zusammenhängt, bis eine neue Version des Moduls veröffentlicht wird (sollte ich evtl. mal nach suchen).
Das 2. Problem fiel mir erst gestern Abend auf. Der in OS X integrierte Webserver bzw. dessen PHP5-Modul konnte nicht geladen werden. Nachdem ich nach der hier bereits erwähnten Anleitung ein eigenes Modul kompiliert habe, das im Gegensatz zum Modul von Apple die GD-lib (eine Grafikbibliothek) beinhaltet, musste ich jetzt wieder auf das PHP-Modul von Apple umsteigen, da das von mir kompilierte Modul nicht mehr funktioniert.
Mal sehen, vielleicht ist es doch stressfreier mit MAMP oder XAMPP zu leben und 2 Webserver auf dem Rechner zu haben, als bei jedem größeren Update zu zittern.
PHP 5.2.6 mit GD-lib (und PDO) unter OS X 10.5.5 Leopard
Nachdem in OS X von der Unix Seite her in vielen Fällen die von mir gewünschten Features schon im Auslieferungszustand dabei sind und z.B. PHP im bereits installierten Apache-Webserver nur noch in der httpd.conf aktiviert werden muss (hier bereits erwähnt), bin ich jetzt an die Grenzen der mitgelieferten Software gestoßen und zwar in der Form von Drupal.
Da ich als Nebenjob PHP hacke und dort Termindruck herrscht etc. hab ich mich für den Job noch nicht ausführlich mit PHP und dem Mitgelieferten PHP-Modul auseinandergesetzt. Erst war ich mit XAMPP für den Mac unterwegs, dann mit dem Apache und PHP-Modul, die bei OS X dabei sind und als mit dieser Konfiguration bei mir irgendwas nicht laufen wollte, bei meine Kollegen hingegen ohne weiteres, bin ich auf MAMP umgestiegen. Damit läuft alles soweit, dass sich auf der Firma prima entwickeln lässt, auch wenn ich es eigentlich nicht so richtig toll finde, wenn ein Apache und PHP schon im Lieferumfang steckt einen externen Webserver zu installieren und Software doppelt auf dem Rechner zu haben.
Somit kam der MySQL-Server zum mitgelieferten Webserver hinzu und so war für kleinere Nebenprojekte privater Natur schon mal alles auf Bordmittel umgestellt. Aus Interesse habe ich mich in der letzten Woche etwas intensiver mit Drupal auseinander gesetzt und bekam hier die Nachricht, dass bei meinen Bordmitteln die GD-lib zu alt, oder nicht installiert ist (ist eine Bibliothek die aus PHP heraus das Erstellen und Bearbeiten von Grafiken ermöglicht). Nach ein bisschen Recherche stellte sich heraus, dass das PHP Modul von OS X abgespeckt ist und dort einiges fehlt (was auch der Grund sein könnte, wieso auf der Arbeit das ein oder andere nicht klappte, wobei ...). Das Netz sagte mir auch, dass man, die GD-lib nicht einfach zum PHP-Modul hinzuinstallieren kann (habe das mal so geglaubt und nicht weiter in diese Richtung gesucht).
Also musste ein neues PHP-Modul mit GD-lib Support her. Hier gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder, man besorgt sich von irgendwo eine kompilierte Version, die nur noch an die richtige Stelle kopiert und in der Konfig-Datei angegeben werden muss, oder man kompiliert selbst.
Da ich kompilierungstechnisch und auch was die Innereien von PHP und Apache, sowie deren Zusammenspiel angeht, recht unwissend bin, bedurfte es für mich in beiden Fällen einer Anleitung und eigentlich hätte ich die Methode mit der kompilierten Version bevorzugt. Hierzu stößt man schnell auf entropy.ch. Hier wird ein schönes Installationspaket für eine nicht ganz aktuelle PHP-Version angeboten, das aber leider für OS X 10.4 Tiger bestimmt ist und unter Leopard nicht tut.
Desweiteren gab es einen Build von PHP 2.2.5, der aber nicht mehr zum Download bereit steht. Man bekommt aber noch eine 2.2.X-BetaY. Hier hätte ich wohl oder übel zugegriffen, wenn ich nichts anderes gefunden hätte, aber eigentlich hatte ich nicht vor mir eine Beta zu installieren. Ich hab schon genug mit Bugs in meinem PHP-Code zu tun, da muss ich mir nicht noch Bugs mit PHP auf den Mac holen.
Wie dem auch sei, habe ich auf der Seite von John Malis eine wunderbare Anleitung gefunden, wie ich mir das aktuelle PHP-Modul (5.2.6) auf dem Mac selbst bauen kann und zwar mit GD-lib (und PDO). Das Ganze hat wunderbar geklappt und zumindest Drupal meckert jetzt nicht mehr. Ob das CMS-Monster, mit dem ich beruflich zu tun hat auch mit dem neuen Modul ordentlich arbeitet und MAMP damit entsorgt werden kann, finde ich später heraus.
Backup Orgie und Netzwerkprobleme
Ausführlicheres dazu später, wenn die Orgie endgültig vorrüber ist, im Moment geht es mir darum, dass ich relativ viele Daten zwischen USB-Festlplatten hin und her kopiere. Hängen diese Platten per Hub am selben USB-Port ist das langsam, sehr langsam. Die Idee die eine Platte an den einen und die andere an den anderen USB-Port meines MacBooks zu hängen, ist mir erst gerade gekommen.
Mein aktuelles Setup besteht aus meinem MacBook, einem Windows-Laptop, der hier noch "rumstand" und einer Direktverbindung per Ethernet, wobei die eine Platte am PC, die andere am MacBook hängt. Damit habe ich gegenüber der ersten Methode meine Geschwindigkeit schon mal vervierfacht.
Es bestand aber das Problem, dass ich, wenn MacBook und PC per Ethernet verbunden waren, das MacBook (der PC auch, aber das ist mir wurscht) per W-LAN nicht mehr ins Netz will, weshalb ich während den stundenlangen Kopieraktionen nur mit der alten Linuxkiste ins Netz kann (ohne konfigurierten Mail-Client etc.).
Gerade hab ich angefangen dieses Problem nicht durch wildes Konfigurieren, sondern durch nachdenken zu lösen und bin auf die Idee gekommen nicht nur die letzte Stelle der IP-Adressen zu Ändern, sondern auch die Vorletzte, also statt 192.168.1.X zu verwenden, wie in unserem Heimnetz üblich einfach 192.168.2.X eingetragen und schon läuft die Kiste.
Jetzt werden die Platten umkopiert und ich kann gleichzeitig diesen Artikel einstellen.
Erster Verfall am MacBook
So, mittlerweile sind erste Zeichen des Verfalls am MacBook zu beobachten. Relativ augenscheinlich ist der Ausfall des Netzteils, welcher aber durch die Garantie erschlagen wird. Da ich die Rechnung nicht direkt am Mann hatte und mein Passwort für den Apple Store nicht auswendig wusste (hatte ich das letzte mal Anfang des Jahres gebraucht, als ich da MacBook bestellt hab), um die Rechnung nochmal zu drucken, aber dringend ein Netzteil brauchte und eh keine Zeit hatte 'ne Woche zu warten, bis mir Apple ein Neues schickt, hab ich mir direkt ein Neues mitgenommen und wenn Apple mir das kaputte ersetzt, hab ich das nächste mal in jedem Fall Ersatz.
Zum anderen, ist meine Festplatte gerade an ihre Grenzen gestoßen (mag sein dass das vollständige herunterladen des Happy-Shooting-Podcast schuld daran ist - 5,02 GB - ).
Das abgerauchte Netzteil ist schon schade, da es mich ca. 90 € für ein Neues gekostet hat, das Problem mit dem Plattenplatz war abzusehen und ich versuche in der Richtung durch Aufräumarbeiten wieder für etwas Luft zu sorgen.
Werde mich wohl doch mal mit dem Auslagern meiner iTunes-Bibliothek beschäftigen müssen ;-)
CocoaMySQL
Nachdem ich nach einigen Problemen dem Ziel langsam näher komme für die Webentwicklung den auf dem Mac mitgelieferten Apache und eine eigene MySQL-Installation einzusetzen, anstatt XAMPP oder MAMP zu benutzen, habe ich CocoaMySQL ausprobiert.
Ergebnis des ganzen ist eine endlose Warterei, bis mir überhaupt irgendwas angezeigt wird. Ich hatte gehofft mit dieser App komfortabler arbeiten zu können, als mit PHP-MyAdmin, aber noch ist das wohl nicht möglich (Version 0.5). Mal sehen, werde mir das Programm evtl. noch mal anschaun, wenn die Versionsnummer näher an 1.0 ist.
Bis dahin bleibt PHPMyAdmin das Mittel der Wahl.
Automator-Action
Nachdem heute am Wochenende und dem ersten wirklichen Lerntag nur halbtags gelernt wird (ist ja Wochenende), habe ich mich gerade daran versucht ein Problem zu lösen, was sich mir seit kurzem stellt.
Ich habe in iPhoto Bilder herausgesucht, die hier auf der Seite irgendwann mal in einer Galerie auftauchen sollten. Dummerdings habe ich die Fotos aus iPhoto so herausgesucht, dass sie die Originalgröße hatten. Da hier alles schon ordentlich in Ordnern verpackt war, wollte ich das Ganze nicht einzeln ordentlich geresized noch mal machen, sondern möglichst einfach die Bilder im Ordner verkleinern.
Hiefür habe ich vor meinem Urlaub schon versucht mir eine Automator-Aktion (Automator ist ein Programm auf dem Mac, mit dem man sich schnell einfache Aufgaben automatisiert zusammenklicken kann), die jedoch den Fehler hatte nicht einfach im jeweiligen Ordner die Originale zu verändern sondern alle Bilder aus den Ordnern heraus an einen Ort zu kopieren.
Nachdem ich versucht hatte mit einer Anleitung im Mac-Sonderheft der CD mir quasi mit dem Automator eine kleine Applikation zusammenzubasteln (richtig mit Userinterface und so) und kläglich gescheitert bin, habe ich es jetzt nur mit dem Automator geschafft genau das zu realisieren, was ich brauche und man wird sogar gefragt, auf welche Größe man resizen will.
Dementsprechend, bin ich so den Bildergalerien hier wieder einen Schritt näher gekommen und werde jetzt mal die Bilder hochladen.
Bilder und Einträge vom Urlaub gibt es auch irgendwann. Im Moment möchte ich nur verlauten lassen, dass es sehr unklug ist Oslo mit dem Auto zu besuchen. Das sollte man daußen vor einer Mautstation stehen lassen :-)
“Ruhezustand” auf dem Mac + Systemmonitor
Zum Ruhezustand auf dem Mac, habe ich jetzt nach einigem Suchen endlich die Infos gefunden, auf die ich scharf war. Auslöser war, das der Mac Normalerweise nach dem "Schlafen-Gehen" mit seinem Lämpchen rumpulsiert.
Unter Windows gibt es den Standbymodus und den Ruhezustand und während der Rechner im Standbymodus noch etwas Strom verbraucht, schaltet er sich im Ruhezustand völlig ab und schreibt den Inhalt des Arbetsspeichers auf die Festplatte, um hinterher an gleicher Stelle weiterzuarbeiten.
Diesen Windows-Ruhezustand habe ich beim Mac vermisst, da es hier anscheinend nur das gibt, was bei Windows Standby heißt, auf dem Mac aber Ruhezustand genannt wird.
Durch Zufall habe ich aber nach dem reaktivieren des Macs gemerkt, dass es doch den von Windows gewohnten Ruhezustand gibt, da der Mac nach dem Einschalten einen grauen Bildschirm und einen Ladebalken zeigte und nach dem Laden wieder genau da war, wo ich vorher aufgehört hatte.
Des Rätsels Lösung ist, dass es auf dem Mac quasi nur einen Ruhezustand gibt, der beim Zuklappen, oder beim Klick auf Ruhezustand aktiviert wird, dieser hat aber 3 Modi.
Modus 0:
- Der Mac schaltet alles ab, bis auf die Stromversorgung für den Arbeitsspeicher, das Licht am MacPulsiert, der Mac schläft in wenigen Sekunden ein (Pendant zum Standbymodus unter Windows)
Modus 1:
- Der Mac legt ein Image des Arbeitsspeichers auf der Festplatte an und schaltet sich dann komplett ab, dauert halt so lange, wie gebraucht wird, um den Arbeitsspeicher wegzuschreiben, dafür wird dann absolut kein Strom mehr verbraucht und die Daten gehen auch beim Wechsel des Akkus nicht verloren (Pendant zum Ruhezustand unter Windows)
Modus 2:
- Der Mac tut beides, somit ist er, sofern dem Akku nicht der Strom ausgeht nach dem Aufklappen sofort wieder da, falls der Akku aber ausgewechselt wird, oder leer läuft, ist immer noch das Image des RAMs auf der Platte, wovon der vorherige Zustand des RAMs wieder hergestellt werden kann.
Um zwischen diesen Modi zu wechseln ist ein bisschen Action auf der Konsole gefragt, also Terminal auf und los geht's.
Abfragen des aktuellen Modus:
pmset -g | grep hibernatemode
Setzen des Modus auf X (X ist 0, 1 oder 2, je nach gewünschtem Modus):
sudo pmset -a hibernatemode X
Außerdem bin ich durch BitsUndSo (einen netten Mac/Technik Podcast) auf iStat menus aufmerksam geworden, ein nettes Tool, was einem System Infos in der Menüleiste darstellt. Besonders nett, finde ich hier, das auch die Leistung, die der Mac gerade verbrät angezeigt wird. Standard wie CPU, Netzwerk und Plattennutzung sind natürlich auch dabei.
Olé,…!
1. Deutschland - Polen: 2 : 0
2. Kommende Woche gibbet eine EOS 450D
3. Am Montag ist Keynote auf der WWDC in Frisco. Was es da wohl Neues geben wird?!
Neues auf dem Mac
Nachdem ich mir ein bisschen Gewine über fehlende Unterstützung der kabelgebundenen Wave Tastatur von Logitech am Mac durchgelesen habe, da mich die Treibersituation hier interessiert, da es mir langsam aber sicher auf den Sack geht, dass CMD und ALT im Vergleich zur Tastatur auf dem Mac Book vertauscht sind.
Da das Gewine aber hauptsächlich um die tollen Gimiktasten ging, die mir herzlich egal sind und außerdem von vor über einem halben Jahr war, dachte ich mir: "Guckste mal."
Was ich jetzt sagen kann, ist, dass nicht nur die CMD-Taste da ihren Dienst tut, wo sie soll, sondern, dass auch die Gimmik-Tasten tun, was sie sollen (wer's mag).
Naja, außerdem meint das WordPress Plugin fürs Dashboard immer, das es nicht konfiguriert wäre, so muss ich bevor ich vom Dashboard her einen Artikel schreibe nicht nur auf die Rechtschreibkorrektur verzichten, sondern auch jedesmal auf die Config-Site gehen, bestätigen und kann dann erst posten *grml*
Leider hat die Verbindung vom Fjord mit einer Mail-Adresse nicht geklappt. Muss ich evtl. noch mal bei, dann hätte ich auch Rechtschreibkorrektur ;-)
Memo an mich
So, mehr damit ich es nicht vergesse und weniger als es der Welt mitzuteilen, speichere hier mal folgenden Link zwischen, der auf eine Seite verweist auf der (zumindest auf den ersten Blick) ordentlich erklärt wird, wie man dem mit OS X mitgelieferten Apache die GDLib einpflanzt.
Sobald ich die Prozedur durch habe, werde ich mich hier dazu nochmal äußern.