Fjord

10Dez/080

Umfrage zu hlfamilie.de

Die im letzten Artikel hier im Blog erwähnten Veränderungen innerhalb der katholischen Kirchen in Bochum ziehen natürlich auch ihre Kreise im Netz. Es gibt eine Webseite für die (Groß)Pfarrei, auf der wir nach <ironie>völlig reibungsloser Kommunikation</ironie> mit einem Link vertreten sind. Es sei noch erwähnt, dass nach meiner Einschätzung wir am Stil der Kommunikation nicht ganz unschuldig waren.

Wie dem auch sei, ist es nur konsequent, dass wir, wenn wir auf der Pfarreiseite verlinkt werden wollen und es jetzt auch sind unsere Seite so anpassen, dass man die Zugehörigkeit erkennt. Evtl. stellt sich die Frage, ob wir als Filialkirche überhaupt noch eine eigene Seite betreiben sollten, oder uns lieber an die Seite der Muttergemeinde angliedern sollten.

In jedem Fall stehen eine Menge Ideen im Raum. Um jetzt den Leuten, die unsere Seite betreuen die Richtung ein wenig zu weisen, rufe ich hiermit dazu auf sich an der folgenden Umfrage zu beteiligen.

Umfrage zur Webseite der Heimkehrer-Dankeskirche

10Dez/080

Bochumer Kirche im Wandel – einige Folgen

Seit dem 01. September 2008 ist die Umstrukturierung der Kirchen in Bochum amtlich. Aus Gründen wie der sinkenden Zahl der "aktiven" Gläubigen und daraus resultierenden finanziellen Schwierigkeiten, wurden Mittel gekürzt, Pfarreien wegrationalisiert. Es wurde schlicht Rücksicht auf die aktuelle Situation genommen und Maßnahmen getroffen, die dingend nötig waren.

"Gewonnen" hat die Gemeinde St. Franziskus, da hier das Zentrum der neuen Großpfarrei liegt. Hier bleiben Pfarrheim, Kirche und regelmäßige Messen gesichert. Dies ist natürlich eine schwierige Situation, gerade im Bezug auf die "weiteren" Kirchen, denen künftig keine Mittel mehr zur Verfügung stehen und die somit über kurz oder lang aufgelöst werden, aber auch für die untergeordneten Gemeinden und Filialkirchen.

Jetzt würde man meinen, da wir ja alle gut katholisch sind, Nächstenliebe oberstes Gebot ist und Vergebung zumindest theoretisch hoch im Kurs steht, dass zumindest alle versuchen freundlich miteinander umzugehen, dass die "Verlierer" einsehen, dass irgendwo gekürzt werden musste und dass es für die Verantwortlichen in St. Franziskus durchaus auch ein Bürde ist, alles Leiten zu müssen, dass aber auch die Leitenden in St. Franziskus mit den "Verlierern" fühlen und ihre Entscheidungen vorsichtig weitergeben.

Leider scheint das Gegenteil oft im Vordergrund zu stehen, die einen sperren sich der Zusammenarbeit, die anderen, denen bei der Integration noch die Präsentation der eigenen Sache in der Großpfarrei fehlt, fragt nicht freundlich, sondern fordert (was der Forderung nicht förderlich ist) und aus St. Franzikus kommt allzu oft das Zeichen, dass hier keine Demokratie herrscht, sondern der Pfarrer das Sagen und seine Gründe hat und die Entscheidungen unumstößlich jetzt so getroffen sind.

Wie schön könnte es doch sein, wenn wir alle zur Abwechslung mal nett zueinander wären.