Fjord

18Apr/090

Laufzeitmessung in Java

Neues Semester neue Vorlesungen und neue Tätigkeiten am Rechner.

Vorlesung: Datenstrukturen -> neue Tätigkeit: Programmieren in Java

Alles soweit kein Problem. Habe mit Freude festgestellt, dass auf dem Mac schon alles drauf ist, was ich dafür brauche. Auch Classpath etc. war schon richtig gesetzt. Zwar spiele ich nun nicht mit der neusten Version, aber dass soll mir für das Erlernen struktureller Konzepte relativ egal sein.

In der letzten Vorlesung ging es um das Suchen von Elementen in einem Array. Vorgestellt wurden zwei Methoden, von denen eine angeblich schneller war. Um jetzt im Selbstversuch die Laufzeit zu messen hat unser Prof uns die Funktion getTime() aus der Klasse Date ans Herz gelegt. Wie das genau funktioniert sollen wir selbst herausfinden.

Mein Ansatz:


timePre = myDate.getTime();
// Hier arbeitete meine Suchfunktion
timePost = myDate.getTime();


System.out.println("\tDuration: " + (timePost - timePre) + "ms\n");

Ergebnis war immer eine Dauer von 0ms, da auch wenn ich mehrere Sekunden auf das Ergebnis meiner Suchfunktion warten musste getTime() immer die gleiche Zeit zurückgab.

Funktioniert hat dagegen der Weg über System.currentTimeMillis(). Gleiche vorgehensweise nur myDate.getTime() durch System.currentTimeMillis() ersetzt und schon klappt es auch mit der Laufzeitberechnung.


timePre = System.currentTimeMillis();
// Hier arbeitete meine Suchfunktion
timePost = System.currentTimeMillis()


System.out.println("\tDuration: " + (timePost - timePre) + "ms\n");

Falls der geneigte Leser eine Vorstellung hat, wieso getTime() jedesmal die gleiche Zeit ausspuckt, möge er diese in den Kommentaren hinterlassen ;-) Bis dahin höre ich nicht auf meinen Prof und berechne meine Laufzeiten über System.currentTimeMillis().

17Apr/092

Internetzensur zugesagt

Toll, heute haben verschiedene Internetprovider in Berlin Zensurursulas Vereinbarung zur Sperung von Internetseiten mit Kinderpornos unterschrieben (link).

Leider bin ich davon überzeugt, dass mein Vorschlag zum Providerwechsel hier auf taube Ohren stoßen wird. Falls Ihr wissen wollt, wohin man weg von der Zensur wechselt, dann schaut mal hier.

Einen Mittschnitt der Pressekonferen heute bekommt Ihr über diesen Torrent und da werde ich jetzt mal reinhören.

11Apr/091

Kleiner Ausblick in Sachen Zensur

wikileaks-offline

Einen kleinen Ausblick in Sachen Zensur erhalten wir derzeit unter der Adresse wikileaks.de, die im Moment nur auf eine Seite der Denic führt, die darüber informiert, dass diese Domain gerade nicht erreichbar ist.

Hintergrund der ganzen Aktion ist wohl einige Unruhe, rund um Wikileaks. Wikileaks selbst hat es sich zur Aufgabe gemacht eine Plattform für politisch brisante Informationen zu sein, auf der eben solche Informationen anonym veröffentlicht werden können. Bei der erwähnten Unruhe ging es um eine Liste gesperrter Websites aus Australien, die Wikileaks zugespielt und dann dort veröffentlicht wurde, auf der sich nicht nur Kinderpornoseiten etc. befanden, sondern ebenfalls Seiten, die gekapert wurden und wo aufgrund eines Angriffs für eine gewissen Zeit zweifelhaftes Material veröffenlticht wurde. Genauer verfolgen lässt sich die Situation sicher auf netzpolitik.org und weitere Hintergründe gibt es in der Pressemitteilung auf wikileaks.org.

Hier sieht man sehr schön, wie toll Internetzensur funktioniert. Neben der evtl. sinnvollen Sperrung der wirklich bösen Seiten landen ohne eigenes Verschulden auch Seiten auf den schwarzen Listen, die dort eigentlich nichts verloren haben und da diese Listen "eigentlich" nicht öffentlich einzusehen sind, wissen die Betroffenen nichtmal davon,  sondern merken nur, dass keiner mehr ihre Seite besucht. Die Listen öffentlich zu machen, was zwar wie in Australien geschehen, mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso irgendwann passiert, würde es aber vielen, die auf der Suche nach illegalem Material sind wesentlich einfacher machen, da sie selbst nun nicht mehr zu suchen brauchen, sondern die Adressen quasi frei Haus geliefert bekommen. Mögliche Wege die Sperrung gewisser Inhalte zu umgehen, finden sich in der Regel auch relativ schnell im Netz.

Wieso aber sich die Mühe machen international gegen z.B. Kinderpornos vorzugehen und dafür zu sorgen, dass die Inhalte verschwinden, wenn man doch durch das Hilfsmittel der Zensur alles viel einfacher lösen kann. Dass man damit Begehrlichkeiten weckt, evtl. nicht nur Kinderpornos zu sperren, sondern später rechte Seiten, Tauschbörsen, oder einfach politisch nicht gern Gesehenes ist natürlich völlig aus der Luft gegriffen (<- Ironie!!!).

UPDATE:

Wie sich nun herausgestellt hat, steht die Nichterreichbarkeit von Wikileaks über wikileaks.de glücklicherweise nicht wirklich im Zusammenhang mit der Hausdurchsuchung bei Theodor Reppe. Dazu gibt es zwei Stellungnahmen eine vom Provider und eine auf Wikileaks.org.

Im Endeffekt ist es natürlich zu begrüßen, dass doch nicht zensiert wurde o.ä.. In wie weit die Stilllegung von wikileaks.de jetzt die Schuld von Theo Reppe war, oder einfach mangelnde Kommunikation von einer der beiden Seiten, sei einmal dahingestellt. Viel wichtiger ist der Blick z.B. auf Australien, wo Internetzensur bereits stattfindet und sich klarzumachen, dass dies keine gute Idee ist, auch nicht gegen Kinderpornos. Einen sehr netten Artikel dazu gibt es in der aktuellen C't und die wichtigsten Argumente sind mit Links nochmal auf Netzpolitik.org zusammengefasst.

Eine kleine Episode aus dem C't-Artikel sei hier aber dann doch erwähnt, denn dort wird unter anderem berichtet, dass in Dänemark, wo es schon eine Liste der bösen Websites gibt, aber damit die aktive Arbeit gegen Kinderpornos dann auch zu Ende ist. Es wurden testweise ein paar Adressen dieser Liste, die in den USA gehostet wurden aufgegriffen und bei den zuständigen Stellen dort gemeldet und siehe da, alle Seiten, die keine Altersnachweise für die dargestellten Personen erbringen konnten, waren ratz fatz vom Netz. Dummerdings hat sich die Arbeit sich um das Abschalten der Seiten zu kümmern in Dänemark niemand mehr gemacht. Die Seiten waren schließlich schon zensiert.

Ob es besser ist die Seiten nur mit potentiell umgehbaren Sperren zu versehen, oder sich dafür stark zu machen, sie ganz vom Netz zu nehmen, darf nun selbst überlegt werden. Evtl. mit dem Gedanken im Hinterkopf, welche Begehrlichkeiten ein einmal installiertes Zensursystem wecken könnte wird.

9Apr/090

Aufkleber auf CDs – Doofe Idee

Sticker On CD

1Apr/091

ebay – Stress statt Schnäppchen die 2.

Rode Procaster

Das Mikro ist da und funktioniert, leider ist der Stress noch nicht ganz vorbei. Aber ich fange mal von vorne an. Nach allem was in der Artikelbeschreibung stand, ist das Mikro quasi neu (vom Januar '09) und wurde mir Rechnung angeboten. Ich habe die Auktion gewonnen, für weniger als die Hälfte des Neupreises. Glück für mich Pech für den Verkäufer. Das Geld war schnell am nächsten Tag per Onlinebanking überwiesen und ich begann zu warten.

Nach etwas über eine Woche startete ich meine erste Anfrage und bekam die Antwort, der Verkäufer sei in Urlaub gewesen, habe die Auktion ganz vergessen und morgen früh ginge das Mikro raus. Nach weiteren 3 Tagen und intensiver Suche im Netz fand ich heraus, dass das Mic nach Beginn der Auktion in den Kleinanzeigen eines großen Online-Händlers auftauchte (selbes Mic, selber Verkäufer etc.). Darauf hin informierte ich den Verkäufer in meiner zweiten, nicht unfreundlichen, aber deutlichen Nachfrage darüber, dass ich die Situation nicht mehr ganz so lustig fände und nach weiteren 5 Tagen (WE war dazwischen) weitere und ggf. auch rechtliche Schritte einleiten würde (Rechtsschutzversicherung sei Dank). Auf diese Anfrage folge natürlich keine Reaktion.

Der Ablauf der "weiteren Schritte" fand ich auf Ebay und er läuft darauf hinaus, dass man per Einschreiben mit Rückschein dem Verkäufer eine Lieferfrist setzt und dann nach deren Ablauf vom Kauf zurücktreten kann (Geld zurück) oder den Verkäufer auf die Ware verklagt. Alternativ kann man vorher bei Ebay ein Problem anlegen, worauf hin Ebay dem Verkäufer Druck macht.

Da ich das Anlegen des Problems bei Ebay vorher übersehen hatte, habe ich diesen Weg vor dem Einschreiben gewählt und so mein Micro bekommen. Leider ohne Rechnung, wie in der Beschreibung angegeben. Im Moment versuche ich noch mir diese zumailen zu lassen.

Das eigentlich Interessante aber habe ich von einem Anwalt erfahren, mit dem ich mich am Tag bevor ich das Einschreiben verschicken wollte telefoniert habe. Bei Artikeln wo es sich finanziell lohnt sollte man grundsätzlich versicherten Versand aushandeln, weil so im Fall einer Klage nachzuweisen ist, ob das Paket wirklich verschickt wurde. Wenn ich nämlich nach weiteren Komplikationen versucht hätte durch eine Klage an das Mikro zu kommen, hätte der Verkäufer sich einen Zeugen besorgen können, der gesehen hat, wie er das Mic verschickt hat und das Paket wäre bei der Post verloren gegangen. Dieser Ausweg entfällt bei versichertem Versand. Wieder etwas gelernt :-)

Ob nötig oder nicht:
Es sei noch erwähnt, das ich keine rechtliche Ausbildung habe und hier nur erzähle, was mir so widerfahren ist (ist hier keine verbindliche Rechtsberatung und übermorgen kann die Gesetzeslage schon wieder eine ganz andere sein).

24Mrz/090

ebay – Stress statt Schnäppchen

Habe gerade wegen Probleme mit einer ebay-Auktion (bekomme die Ware nicht) unseren Rechtsschutz kontaktiert und dabei zumindest einen wichtigen Punkt erfahren, den man bei Auktionen beachten sollte und der mir so vorher noch nicht klar war.

Um dem Verkäufer hier keine Vorlage zu geben, falls er mich ebenso googelt, wie ich das bei ihm getan habe, lasse ich mich hier über die die ebay-Infos die ich bekommen habe erste später an dieser Stelle aus.

OK, eigentlich ist die Info, dass es etwas schreiben werde relativ sinnlos, aber ich muss unbedingt was bloggen, um das neue Twitterplugin zu testen ;-)

15Mrz/090

Safari 4 auf Abwegen

Kleiner Nachtrag, nachdem ich den vorigen Artikel im Firefox schreiben musste, weil die Safari 4 Beta buggie war.

Beim erstellen eines Links mit WordPress 7.1, sollte sich ein grauer Schleier über das Admin-Interface legen und ein inline Popup erscheinen, dem ich dann den entsprechenden Link sowie einige linkspezifische Einstellungen übergeben kann. Leider legt sich der graue Schleier bei der Safari 4 Beta der graue Schleier auch über das Popup, womit ich weder Abbrechen noch bestätigen konnte.

Gut nur, dass mir das in der ersten Zeile passiert ist :-)

15Mrz/090

2. Eindruck vom Mackie Onyx Satellite

Nach dem ersten Kontakt, habe ich mittlerweile etwas ausgiebiger mit dem Audiokasten gearbeitet. Sowohl mobil, als auch zu Hause im Dock.

Die Arbeit bestand in einer Aufnahmesession für ein kleines Hörspiel für unsere Gemeinde. Da Tracktion 2 auf dem Mac nur mäßig läuft, habe ich mich dazu entschlossen mit Garage Band aufzunehmen. Mikrofontechnisch hatte ich zwei Shure Beta 58As ausgeliehen. Soweit zum Setup für die Aufnahme.

Resümierend kann ich sagen, dass mir die Onyx Preamps sehr gut gefallen, alles hört sich wesentlich runder an, als mit unserem Yamaha-Pult. Außerdem kann ich die Preamps ohne Probleme bis zum Anschlag drehen, ohne stärkeres Rauschen zu hören. Dies trifft leider nicht für die Kopfhörerausgänge zu. Hier rauscht es im letzten Drittel ganz ordentlich. Das sind aber wirklich nur die Kopfhörerverstärker. In der Aufnahme ist davon nichts zu hören. Ein bisschen Schade, ist im Zusammenspiel mit Garage Band, dass ich die Abtastrate nicht einstellen lässt. In der Beschreibung ist angegeben, dass sich diverse Einstellungen in den Systemweiten Audio-Preferences erledigen lassen, was nicht der Fall ist. In Tracktion 2 kann ich sämtliche Einstellungen vornehmen, in Garage Band muss ich nehmen was kommt.

Sehr positiv war dann auch das abspielen des Hörspiels in der Kirche. Über den Pod-Teil des Interfaces und Adaptern von 6,3mm Stereoklinke auf XLR konnte ich endlich die Boxen direkt symmetrisch mit Signal versorgen, ohne gleich ein ganzes Mischpult durch die Gegend zu schleppen. Da ich ungünstig saß (hinter den Boxen, statt davor), habe ich meine Schwester mit iPod-Touch und installierter Remote in Publikum gesetzt, so dass sie die Lautstärke anpassen konnte.

Alles in allem, bin ich sehr zufrieden. Unterwegs mit dem POD hat alles geklappt und hier zu Hause, schalte ich mit dem Dock zwischen 2 Räumen hin und her. Ein eigenes Mikro ist schon bestellt (Rode Procaster) und so kann bald fleißig aufgenommen werden. Evtl. werde ich irgendwann in neue Software investieren. Eigentlich habe ich ein Auge auf eine Cubase-Version geworfen, leider gibt es davon soweit ich gesehen habe keine Testversion und probieren würde ich schon gerne, bevor ich denen Geld zuwerfe.

8Feb/090

Erster Eindruck – Mackie Onyx Satellite

Bis gerade eben war ich vom Gerät vorbehaltlos begeistert. Hardware robust ohne Ende , klanglich alles bestens. Allerdings habe ich gerade die mitgelieferte Software installiert und ich denke, jetzt zeigt sich die Schattenseite.

Mackie Onyx Satellite

Hierbei möchte ich noch nicht mal direkt auf die Arbeit mit der Software eingehen. Habe damit auch noch nichts gemacht, aber schon die Aktivierung malt kein schönes Bild. So liegt dem Gerät eine CD mit Lizenzschlüssel bei. Meine Vorstellung von CD einlegen, Software installieren, Schlüssel eintippen und los geht's war leider falsch.

Es geht nämlich so: CD einlege, Software installieren, Account auf mackie.com einrichten, mehrseitige Umfrage ausfüllen (wo unter anderem die Telefonnummer 'required' ist), den Lizenzschlüssel auf der Homepage eintippen, Logindaten in die Software eintragen, Lizenzschlüssel in die Software eintragen und abschicken und los geht's. Halleluja. Im Nachhinein kann ich sagen, dass wohl der ganze Vorgang so alt ist, wie 'Tracktion 2' selbst, denn die E-Mail-Adresse musst nicht mal bestätigt werden. Man hätte also einfach irgendwas eingeben können und so ohne gültige Adresse einen Account anlegen können. Hätte ich das mal vorher gewusst.

Das einzige, was ich bis jetzt zur Software sagen kann, ist, dass das letzte Update von 2006 ist und sie für die alte Power-PC-Architektur gebaut wurde und so auf Intel-Macs leider nicht nativ sonder mit Rosetta läuft ... grrr.

6Feb/090

VPN + iPod-touch

Sehr schön, habe gerade die VPN-Konfiguration fürs Wlan an der Uni abgeschlossen und kann jetzt während der Lernerei das UPS-tracking verfolgen. Das Internetzeitalter greift endlich um sich.

Über den Inhalt der Packets werde ivh mich zu gegebener Zeit auch noch auslassen. Es handelt sich um ein Firewire-Audio-Interface. Bin sehr gespannt, pb ich so endlich ordentlich Ton in den Mac rein und auch raus bekomme.

Jetzt aber wieder zur Schaltungstheorie :-)