2. Eindruck vom Mackie Onyx Satellite
Nach dem ersten Kontakt, habe ich mittlerweile etwas ausgiebiger mit dem Audiokasten gearbeitet. Sowohl mobil, als auch zu Hause im Dock.
Die Arbeit bestand in einer Aufnahmesession für ein kleines Hörspiel für unsere Gemeinde. Da Tracktion 2 auf dem Mac nur mäßig läuft, habe ich mich dazu entschlossen mit Garage Band aufzunehmen. Mikrofontechnisch hatte ich zwei Shure Beta 58As ausgeliehen. Soweit zum Setup für die Aufnahme.
Resümierend kann ich sagen, dass mir die Onyx Preamps sehr gut gefallen, alles hört sich wesentlich runder an, als mit unserem Yamaha-Pult. Außerdem kann ich die Preamps ohne Probleme bis zum Anschlag drehen, ohne stärkeres Rauschen zu hören. Dies trifft leider nicht für die Kopfhörerausgänge zu. Hier rauscht es im letzten Drittel ganz ordentlich. Das sind aber wirklich nur die Kopfhörerverstärker. In der Aufnahme ist davon nichts zu hören. Ein bisschen Schade, ist im Zusammenspiel mit Garage Band, dass ich die Abtastrate nicht einstellen lässt. In der Beschreibung ist angegeben, dass sich diverse Einstellungen in den Systemweiten Audio-Preferences erledigen lassen, was nicht der Fall ist. In Tracktion 2 kann ich sämtliche Einstellungen vornehmen, in Garage Band muss ich nehmen was kommt.
Sehr positiv war dann auch das abspielen des Hörspiels in der Kirche. Über den Pod-Teil des Interfaces und Adaptern von 6,3mm Stereoklinke auf XLR konnte ich endlich die Boxen direkt symmetrisch mit Signal versorgen, ohne gleich ein ganzes Mischpult durch die Gegend zu schleppen. Da ich ungünstig saß (hinter den Boxen, statt davor), habe ich meine Schwester mit iPod-Touch und installierter Remote in Publikum gesetzt, so dass sie die Lautstärke anpassen konnte.
Alles in allem, bin ich sehr zufrieden. Unterwegs mit dem POD hat alles geklappt und hier zu Hause, schalte ich mit dem Dock zwischen 2 Räumen hin und her. Ein eigenes Mikro ist schon bestellt (Rode Procaster) und so kann bald fleißig aufgenommen werden. Evtl. werde ich irgendwann in neue Software investieren. Eigentlich habe ich ein Auge auf eine Cubase-Version geworfen, leider gibt es davon soweit ich gesehen habe keine Testversion und probieren würde ich schon gerne, bevor ich denen Geld zuwerfe.
Erster Eindruck – Mackie Onyx Satellite
Bis gerade eben war ich vom Gerät vorbehaltlos begeistert. Hardware robust ohne Ende , klanglich alles bestens. Allerdings habe ich gerade die mitgelieferte Software installiert und ich denke, jetzt zeigt sich die Schattenseite.

Hierbei möchte ich noch nicht mal direkt auf die Arbeit mit der Software eingehen. Habe damit auch noch nichts gemacht, aber schon die Aktivierung malt kein schönes Bild. So liegt dem Gerät eine CD mit Lizenzschlüssel bei. Meine Vorstellung von CD einlegen, Software installieren, Schlüssel eintippen und los geht's war leider falsch.
Es geht nämlich so: CD einlege, Software installieren, Account auf mackie.com einrichten, mehrseitige Umfrage ausfüllen (wo unter anderem die Telefonnummer 'required' ist), den Lizenzschlüssel auf der Homepage eintippen, Logindaten in die Software eintragen, Lizenzschlüssel in die Software eintragen und abschicken und los geht's. Halleluja. Im Nachhinein kann ich sagen, dass wohl der ganze Vorgang so alt ist, wie 'Tracktion 2' selbst, denn die E-Mail-Adresse musst nicht mal bestätigt werden. Man hätte also einfach irgendwas eingeben können und so ohne gültige Adresse einen Account anlegen können. Hätte ich das mal vorher gewusst.
Das einzige, was ich bis jetzt zur Software sagen kann, ist, dass das letzte Update von 2006 ist und sie für die alte Power-PC-Architektur gebaut wurde und so auf Intel-Macs leider nicht nativ sonder mit Rosetta läuft ... grrr.
VPN + iPod-touch
Sehr schön, habe gerade die VPN-Konfiguration fürs Wlan an der Uni abgeschlossen und kann jetzt während der Lernerei das UPS-tracking verfolgen. Das Internetzeitalter greift endlich um sich.
Über den Inhalt der Packets werde ivh mich zu gegebener Zeit auch noch auslassen. Es handelt sich um ein Firewire-Audio-Interface. Bin sehr gespannt, pb ich so endlich ordentlich Ton in den Mac rein und auch raus bekomme.
Jetzt aber wieder zur Schaltungstheorie :-)
iTunes spaltet Hörbücher
Wer kennt es nicht, man hat sich gerade aus der Bücherei aus einem nahen Fachgeschäft genug Hörstoff für einige Zeit organisiert (Hörbuch > 10 CDs), den man natürlich mobil auf dem MP3-Player genießen möchte, wer schleppt schon einen Discman mit. Bei einem Umfang von mehr als 6 CDs findet iTunes mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr als einen Eintrag für eine oder mehrere CDs in der Gracenote-DB. Jeder, der seine Hörbücher mit iTunes verwaltet kennt den Rest.
Nachdem alle CDs auf der Festplatte bei der Musik liegen, geht man nochmal kurz drüber, passt den Albumnamen und ggf. Komponist und Künstler an, setzt das Hörbuchbit und schwupps hat man 3 Neue Hörbücher. Jetzt startet die Suchaktion, dabei entdeckt man evtl. noch eine Kleinigkeit und schon hat man nur noch 2 Hörbücher.
Gerne würde ich hier jetzt einen Tipp anbieten, wie man auch den letzten 2 Hörbüchern beibringen kann, dass sie zusammengehören. Im aktuellen fall (Perry Rhodan - Die Dritte Macht auf 12 CDs) stimmen bei mir Künstler, Album, Jahr und Genre definitiv überein, Tracknummern und CD-Nummern sind ordentlich gesetzt und ich habe keinen Schimmer, welche Information es verhindern, dass diese beiden letzten Teile verheiratet werden.
Falls Du weißt, wie man solchen Fällen beikommt, bitte ich um einen Kommentar, falls Du bei Apple arbeitest, bitte bau doch eine Funktion in iTunes ein um Hörbücher zusammenzuführen (vielleicht sollte ich Steve eine Mail schreiben ;-) ). Danke.
UPDATE:
Wie Steffi in den Kommentaren angemerkt hat gibt es bereits eine eingebaut Möglichkeit Hörbücher zusammenzuführen. Danke Steffi ;-)
Serienbriefe im neuen iWork ’09
Großartig, vor wenigen Wochen, hab ich mich noch aufgeregt, dass ich meine Serienbriefe nicht mit Pages machen konnte, da Pages in iWork '08 nur Serienbriefe mit Kontakten aus dem Adressbuch erstellen kann. Jetzt wird diese Funktion in iWork '09 hinzugefügt.
Leider hängt das Video der Keynote von der MacWorld nach ca. 'ner halben Stunde, aber die neuen Features die von iPhoto interessieren mich auch ;-) Ist schon hart den ersten Innovationszyklus als noch relativ neuer MacUser mitzumachen.
Mal sehen, wann der Schneeleo kommt. Da sollte iLife zumindest drin sein.
Musik im iTunes-Store bald DRM-frei
Bisher habe ich Musik mit DRM boykottiert und mir nur im iTunes-Plus-Store bedient, was mich vom Kauf einiger Titel abgehalten hat, die leider nur mit DRM zu haben waren. Wie aber das fscklog flüstert sind jetzt schon 8 Millionen Titel, Ende März dann alle Titel im iTunes-Store DRM frei zu haben.
Endlich!
Office auf dem Mac
Nachdem ich mit dem Office-Packet von Apple (Pages, Numbers, Keynote) eigentlich relativ gut warm geworden bin, muss ich meinen relativ guten Eindruck jetzt ein wenig relativieren.
Die zu erledigende Aufgabe war jetzt ein Serienbrief, in dem nur der Vorname aus einer Tabelle von Personen in den Brief eingesetzt werden sollte, es werden noch Etiketten folgen, die dann mit der Anschrift zu bedrucken sein werden. Den Brief hatte ich blauäugig mit Pages schon vor einiger Zeit fertig gemacht und habe jetzt die Daten bekommen und wollte die Tabelle mit meinem Dokument verknüpfen. Endstation in Pages.
Hier funktioniert ein Serienbrief nur mit Leuten aus dem Adressbuch. Hier geht es um die Anmeldung zur Firmung bei uns an der Kirche und ich will sicher nicht die ganzen Firmlinge, von denen ca. die Hälfte noch nicht mal zur Firmvorbereitung antreten in mein Adressbuch aufnehmen.
Das erstellen von Serienbriefen gehört in meinen Augen einfach zu einem Office-Packet hinzu, wie die Wurst aufs Brot und zwar mit unterschiedlichen Datenquellen, nicht nur mit dem Adressbuch. Somit muss ich leider auf die grafischen Bulletpoints verzichten (OK, mit ein wenig Einsatz, ginge das auch in NeoOffice per Hand) und bin etwas gefrustet, dass die Software, für die ich Geld bezahlt habe nicht das leistet, was ich von ihr erwartet habe. Schade.
Eins bleibt jedoch - Pages ist um Längen einfacher zu bedienen als NeoOffice, was aber nichts hilft, wenn elementare Funktionen fehlen.
Debuggen von JavaScript im Internet Explorer
Gestern durfte ich mich um JavaScript-Fehler im Internet Explorer (IE) kümmern, die natürlich nur dort auftraten und mir, aufgrund meiner doch eher begrenzten Kentnisse dieser Sprache, einige Rätsel aufgaben. Das größte Problem war erstmal die Stelle zu finden, an der die Fehler produziert wurden. Im Firefox reicht es Firebug zu installieren und bei jedem JavaScript-Fehler hat man die Möglichkeit direkt in den Code zu springen.
Im IE sieht die Sache etwas anders aus, hier bekommt man eine Codezeile und sogar die Position in dieser Zeile, wo der Fehler ausgelöst wurde, diese Zeilenangaben, sind aber weitgehend nutzlos. Besucht man in der angegebenen Datei die angegebenen Zeile, sieht man meist nur HTML und stößt nicht zu den eingebenunden JavaScript-Dateien vor.
Eine Möglichkeit mit dem IE ordentlich zu debuggen, habe ich schließlich hier gefunden. Der hier beschriebene Weg, führt über die Installation des Visual Web Developers Express (die Express Version ist kostenlos), was irgendwie viel zu viel Aufwand für eine Aufgabe ist, die sonst ein Plugin im Firefox erledigt, aber eine andere funktionierende Lösung, habe ich nicht gefunden. Leider funktionierte diese Idee Nur auf der Hauptseite unseres Projekts, nicht aber in eine Popup. Dort habe ich den Fehler dann aber auch ohne Hilfe gefunden (es handelte sich um dieses Zeichen kleines Hochkomma, das ich vergessen hatte).
Update 10.5.6 für OS X Leopard
Mit dem Update gestern von 10.5.5 auf 10.5.6 hab ich mir das erste Mal Probleme installiert. Den ersten Schock bekam ich, als gleich nach der Installation Mail nicht mehr starten wollte, was am GPG-Modul lag. Jetzt hat sich erst mal alles, was mit dem Verschlüsseln von Mail zusammenhängt, bis eine neue Version des Moduls veröffentlicht wird (sollte ich evtl. mal nach suchen).
Das 2. Problem fiel mir erst gestern Abend auf. Der in OS X integrierte Webserver bzw. dessen PHP5-Modul konnte nicht geladen werden. Nachdem ich nach der hier bereits erwähnten Anleitung ein eigenes Modul kompiliert habe, das im Gegensatz zum Modul von Apple die GD-lib (eine Grafikbibliothek) beinhaltet, musste ich jetzt wieder auf das PHP-Modul von Apple umsteigen, da das von mir kompilierte Modul nicht mehr funktioniert.
Mal sehen, vielleicht ist es doch stressfreier mit MAMP oder XAMPP zu leben und 2 Webserver auf dem Rechner zu haben, als bei jedem größeren Update zu zittern.