Fjord

12. Juli 2010

C auf dem Mac programieren

Filed under: Technik — Muli @ 17:01

Xcode Terminal ProjectUm für die Programmierung eines kleinen Roboters an der Uni zu Hause ein bisschen vorzuarbeiten kam ich heute in die Verlegenheit C auf dem Mac programmieren zu wollen. Nachdem ich ein paar mal daneben gegoogelt hatte, sprang mich die doch recht einfache Lösung quasi an.

Natürlich hieß sie Xcode.

Xcode kommt auf der OS X DVD mit und muss nachträglich installiert werden. Darauf gehe ich hier nicht ein, da es wenig gibt, was einfacher zu googlen ist. Öffnet man nun Xcode, braucht man nur noch den Projekttyp Application, den Untertyp “Command Line Tool” und als Sprache C zu wählen und schon geht die Coderei los.

Ein wenig unschlüssig bin ich, ob man sich die Ergebnisse seines Gehackes auch direkt in Xcode anschauen kann (was bestimmt geht) und wenn ja wie. Mir reichte es per Terminal im Projektverzeichnis nach “/build/debug” zu wechseln und dort dann in Unix-manier mit “./Applicationsname” das Programm zu starten.

Auch wenn C auf dem Mac mehr kann, als auf dem Microcontroller war ich mit der Implementierung in C wesentlich näher am finalen Code, als Funktionen vorher grob in PHP zu schreiben und dann umzurödeln.

Plan für die Zukunft ist es auf jeden Fall mal eine nicht ganz so web-spezifische Skriptsprache zu erlernen. Im Moment würde ich mich ja auf Ruby stürzen, wenn nicht noch genug Zeug mit höherer Priorität auf mich warten würde.

27. Oktober 2009

WordPress und die Umlaute – Zeichensalat im Fjord

Filed under: Bloginfo — Muli @ 00:13

Falsche Umlaute im FjordNachdem ich heute durch einen Kommentar auf den Artikel zum SurfStick von Aldi mal wieder ein bis zwei Blicke in den Fjord geworfen habe, sind mir direkt die zerstörten Umlaute aufgefallen. Naja, ich hatte in letzter Zeit viel anderes im Kopf, als den Fjord (unter anderem die Lichtblick-Seite), so ist mir das wohl einige Zeit lang entgangen. Auch der offline Editor hat wohl nicht dazu geführt, dass ich die Seite wirklich besuche. Wie dem auch sei, die Umlaute waren kaputt und ich hab es heute gemerkt.

Nach kurzer Suche, war eine zumindest temporäre Lösung des Problems auch schnell gefunden und zwar hier. Damit alles erst mal gut jetzt wieder gut und schön ist, habe ich die “quick and dirty” Version genommen und schnell die angegebenen Zeilen in der “wp-config.php” auskommentiert und alles war wieder gut. Je nach Zeit, werde ich mich am heimischen Rechner auch mal an der 2. offiziellen Version versuchen.

In jedem Fall sollte jetzt alles erstmal wieder ordentlich aussehen.

1. August 2009

Neue Ideen zu altem Recht – Doku zum Copyright

Filed under: Politik,Technik — Muli @ 22:56

Nette Dokumentation zu dem, was derzeit mit dem Copyright passiert, oder passieren sollte. Heute schon raubkopiert?

Doku:”Was kommt nach dem Copyright” from Troy on Vimeo.

… und wann kommt endlich das, was nach dem Copyright kommt?

Bericht alter Medien zu neuem Problem

Filed under: Politik,Technik — Muli @ 22:52

Ein hübsch kritisches Stück Video zu Uschis Sperrgesetz. Sollte der Aufschrei des Internets als Rascheln im Mediendschungel endlich Wiederhallen (scnr).

27. Juli 2009

Medion Web Stick unter OS X

Filed under: Allgemein — Muli @ 14:55

medionConnection.jpgBin gerade ziemlich geplättet. Nachdem ich bei Bitsundso schon mehrere recht abenteuerliche Geschichten gehört habe, wie die Geeks dort vor einiger Zeit versucht haben ihre Surf Sticks unter OS X zum laufen zu bekommen, so bin ich gerade mehr als erstaunt, wie reibungslos dies gerade bei mir mit dem Medion Web Stick zu funktionieren scheint.

Kaum steckt der Stick im Rechner geht ein Fenster auf, welches mir einen PKG-Paket Zeigt, das mir den Verbindungsassistenten installiert. Wie im Bild zu sehen, Wirken hier leider nicht völlig native Kräfte am Mac. Das weiße Fenster ist eindeutig, kein maceigenes, sondern selbst “gemalt”. Nichts desto trotz scheint alles ohne Stress quasi out of the Box zu funktionieren.

Hätte ich jetzt Guthaben, könnte ich wahrscheinlich per UMTS lossurfen, aber wieso Guthaben organisieren, wenn hier zu Hause das W-Lan wartet. Aber gut zu wissen, dass ich es unterwegs könnte.

AVR Butterfly und der Leopard (OS X 10.5.7)

Filed under: Technik — Muli @ 12:20

Wie hier im Archiv nachzulesen ist, habe ich immer mal wieder halbherzige Versuche unternommen meinen sog. Microcontroller Evaluation Kit am Mac zu Programmieren. Auf gut deutsch: Ich habe ein AVR Butterfly auf meinem Schreibtisch liegen und krieg es ums verrecken nicht hin ihn sinnvoll mit kompiliertem Code zu füllen. Wobei das Befüllen nicht das Problem darstellt. Zwischenzeitlich funktionierte alles sogar mal halbwegs, mit dem Problem, dass der Linker selbst gebauten Bibliotheken einbinden wollte. In jedem Fall hatte ich mit vielen unterschiedlich dummen Fehler zu tun und da ich im Netz auf viel Zeug, aber nicht auf das gestoßen bin, was ich suchte, gibt es jetzt hier das einzig wahre Tutorial.

Was man braucht:

AVR-Butterfly, Serielles Kabel, USB auf Seriell Adapter, CrossPack for AVR® Development

Serielles Kabel:

butterfly-serial-cable.jpg

Das serielle Kabel (ich habe meins von einer alten Maus abgeschnitten) muss der Grafik entsprechend angeschlossen werden. Im Falle der hoffentlich standardisierten Beschriftung meines Steckers kommt (wenn man das Butterfly-Modul so hält, dass man die Beschriftung richtig herum vor sich hat) Pin5 des Steckers an den unteren der 3 Pins auf dem Modul, Pin 2 an den Mittleren und Pin 3 an den oberen.

USB auf Seriell Adapter:

USB2Serial.jpgHier hatte ich Glück, dass der Adapter, der damals für einen PC gekauft wurde, am Mac funktionierte. Da die “Adresse” des Adapters im Makefile angegeben werden muss, ist es unabdingbar sie herauszufinden, dies geschah in meinem Fall über die Kommandozeile/das Terminal. Mit

ls /dev

bekommt man den Inhalt des Devices-Ordners zu sehen und hier sollte der Adapter nach installation der Treiber oder evtl. auch einfach so auftauchen. In meinem Fall setzt der Name des Gerätes sich zusammen aus tty, einer Unix spezifischen Kennung, PL2303, welches der Typbezeichnung des Adapters entspricht und einer Zufallszahl, die sich bei jedem an und abstecken des Teils ändert.

CrossPack for AVR® Development:

Vormals hies das Projekt AVR® MacPack, wurde aber aus Lizenzgründen umbenannt. Nichts desto trotz, holt man sich hiermit alles auf den Mac, was man braucht, um den Code zu kompilieren und auf das Modul zu schieben. Die Dateien werden in

/usr/local/CrossPack-AVR-"Datum der aktuellen Version"

abgelegt. Um später sinnvolle updaten zukönnen, gibt es das Verzeichnis auch ohne den Datumszusatz, wo dann Links auf die benutzen Dateien liegen, so dass die Systempfade bei jeder Installation erhalten bleiben und nur die Links auf die aktuelle Installation umgebogen werden. Eigentlich könnte der Ort der Files auch egal sein, denn da avr-gcc und avr-dude in den Systempfad eingetragen werden, funktionieren die Kommandos direkt, ohne ins Verzeichnis gehen zu müssen. Es befindet sich dort aber der Ordner

 /usr/local/CrossPack-AVR/manual

hier liegen einige HTML-Files, die mehr oder minder Hilfreich sind. In jedem Fall ist die Installation des Pakets ein Kinderspiel (pkg-Installer) und falls man jetzt noch weiß, wie der USB auf Seriell Adapter heißt, ist der Rest quasi ein Kinderspiel.

Ran an den Speck:

Ich habe hier mal alles an Dateien zur Verfügung gestellt, was für ein kleines Beispielprogramm notwendig ist. Das ganze wurde im Rahmen eines Projektes an der Uni genutzt und besteht, aus 2 makefiles (makefile.avr und makefile). In makefile muss selbst noch ein bisschen Hand angelegt werden, denn hier muss an entsprechender Stelle der USB nach Seriell Adapter eingetragen werden (makefile ist gut kommentiert und die Stelle nicht zu verfehlen). Neben dem eigentlichen Programm in der main.c ist auch mit butterfly.h und butterfly.c gleich eine Bibliothek mit eingebunden.

Die vorbereiteten Dateien werden in einem Ordner verstaut und das Terminal geöffnet. Hier wechselt ihr in das entsprechende Verzeichnis und kompiliert alles mit

make all

avrdude-fin.jpg
An dieser Stelle hatte ich den Fehler gemacht den Anweisungen in der Doku vom CrossPack zu folgen, die nicht wirklich zum Ziel führte. Nach dem Kompilieren wuseln ungezählte Dateien im Ordner herum. Das eigentliche Produkt ist die main.hex, die nun mit AVR-Dude auf das Modul geflasht wird.

Also Modul per Adapter und seriellem Kabel an den Rechner stöpseln, die Stromzufuhr des Moduls kurz unterbrechen, um es zurück zu setzen (Batterie kurz anheben), jetzt mit dem Befehl

avrdude -p atmega169 -P /dev/tty.usbserial -c butterfly -V -U flash:w:main.hex

das Flashen anstoßen und den Joystick drücken. Anstatt “/dev/tty.usbserial” sollte natürlich die Adresse des eigenen USB auf Seriell Adapter im Befehl verwendet werden. Das Ergebnis sollte in der Kommandozeile schließlich so aussehen, wie im Bild. Wenn AVR-Dude danke sagt, ist alles gut. Jetzt noch den Stick nach oben bewegen, um das Programm zu starten und das Modul sollte nervig piepen.

Damit wäre der erste Schritt geschafft. Von jetzt an geht es um die “wirklichen” Probleme bei der Programmierung etc. Bei deren Lösung wünsche ich viel Erfolg :)

22. Juli 2009

Gedanken zur Bundestagswahl 2009

Filed under: Allgemein — Muli @ 19:41

Zensursula

Nachdem die Welle der Proteste gegen “Zensursula” & Co ihren Höchsten Punkt wohl überschritten hat und der September und damit die Bundestagswahl immer näher rückt, hab nicht nur ich mir so meine Gedanken gemacht. Sehr kurz zusammengefasst sehe ich die Ereignisse so: Unter Führung unserer Familienministerin ist unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Kinderpornographie dokumentiertem Kindesmissbrauch ein Gesetz verabschiedet worden, dass die Installation einer Zensurinfrastruktur ermöglicht. “Das Netz” schrie auf und zwar laut und wurde gehört. Geändert hat das erstmal nicht viel am Stein des Anstoßes, aber es hat viele “Netzbürger” politisiert und mobilisiert und in diesem Zuge hat die Piratenpartei großen Zulauf bekommen und ist für die “Netzbürger” und andere evtl. DIE Möglichkeit ihrer Meinung bei der Wahl Ausdruck zu verleihen.

Ich persönlich merke quasi vor jeder Wahl, dass ich nicht wirklich im Bilde bin, was die Politik angeht und dass ich mich als mündiger Bürger doch mehr mit dem, was politisch in der letzten Zeit geschehen ist hätte beschäftigen sollen, um im Politdschungel klarer zu sehen. Ausnahmsweise kam mit dem ganzen Trubel um “Zensursula” ein Thema auf den Tisch, was mich nicht nur interessiert sondern, was auch in einem Themengebiet liegt, in dem ich mich einigermaßen sicher bewege. So habe ich nicht nur angefangen mich darüber zu informieren, sondern bin wie viele andere auch mehr oder weniger aktiv geworden. Auch wenn ich jetzt nicht mehr Ahnung von all den Themen habe, über die ich mich schon vor den letzten Wahlen nicht informiert habe, so habe ich ein (wie ich glaube) ganz gutes Bild, was die Netzpolitik angeht. Ich habe gehört und gesehen, welchen geistigen Dünnpfiff einige von sich gegeben haben und ich habe mitbekommen, wie beratungsresistent viele unserer Politiker doch sind.

Da jetzt nicht nur das Sommerloch herrscht, sondern auch noch Schul- und Semesterferien sind (Semesterferien für mich erst ab Freitag, aber wer wird denn so genau sein),  möchte ich hier einfach mal eine Liste mit Podcastepisoden mehrer Podcasts aufstellen, auf der über einiges rund um die Netzpolitik informiert wird. Ich selbst habe es wie gesagt nie wirklich geschafft mich zu informieren, aber ein paar Stunden Podcast zu hören, liegt mir zur Informationsbeschaffung relativ nahe. Dabei sei angemerkt, dass diese Podcasts von Leuten aus dem Netz für das Netz produziert wurden. Dementsprechend ist dort auch keiner für das Zensursula-Gesetz. Die Inhalte sind nicht wert- und meinungsfrei, werden aber soweit mir bekannt ist, von keiner Lobby dafür bezahlt ;-)

19. Juni 2009

Der Tag danach

Filed under: Politik — Muli @ 14:32

Nachdem gestern leider wie befürchtet das Gesetz zur Sperrung von Seiten mit dokumentiertem Kindesmissbrauchs durchgewinkt wurde, werden bereits heute wieder die Stimmen laut, die gegen die Beschränkung und für die Ausweitung der Sperren sind.

Heute: gegen “Killerspieleseiten” (link)

Den Audiomitschnitt der Abstimmung gestern habe ich noch nicht gehört, aber nach allem, was mir gezwitschert wurde, kann man auch da nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.

Gutes Beispiel, wenn auch nicht direkt aus dem Bundestag ein Zitat von Thomas Strobl, der auch “Killerspieleseiten” sperren möchte: “Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.”

Ich fühle mich ein bisschen, als ob ich vogonischer Dichtkunst ausgesetzt wäre. *ggggnnnnnnnnnnnn*

17. Juni 2009

Adieu Grundgesetz, hallo Zensur

Filed under: Politik — Muli @ 11:16

Am Donnerstag ist es soweit, im Bundestag wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein Gesetz verabschiedet, dass die Gewaltenteilung ad Absurdum führt.
Nachdem Gegner der Internetsperren indirekt als Befürworter von Kindesmissbrauch bezeichnet wurden, nachdem Vertreter der Politik und der Wirtschaft Begehrlichkeiten gezeigt haben die Sperren auf andere Inhalte auszuweiten und nachdem der Blick auf Länder in denen ähnliche Systeme bereits eingeführt sind gezeigt haben, dass die Sperren wenig helfen und weit mehr als nur dokumentierten Kindesmissbrauch auf den Listen landet, nachdem über 130 000 Menschen per e-Petition ihren Widerstand publik gemacht haben, nach all dem, wir trotzdem ein Gesetzt für diese Sperren verabschiedet.

Wiedermal bleibt die Hoffnung auf das Verfassungsgericht und Leute, die Zeit und Geld opfern, Klage gegen dieses Gesetz einreichen, damit diesem Bockmist durch die Herren Verfassungsrichter ein Ende bereitet wird. Ein Vorgang, der sich in letzter Zeit immer öfter wiederholt hat (siehe Wahlcomputer). Irgendwie hab ich mir Demokratie anders vorgestellt.

12. Juni 2009

Mixdown

Filed under: Kirche,Technik — Muli @ 23:52

Einmal mit Profis arbeiten, dieser Gedanke, kommt sicher vielen ehrenamtlich tätigen in Wald und Flur öfters in den Sinn. Oft sind die mit der wenigsten Ahnung die lautesten und wissen alles und wenn schon nicht das, dann wenigstens alles besser.

Wie dem auch sei, ich betreue gerade ehrenamtlich die Technik rund um die Auftritte mehrere Künstler im Rahmen einer Festwoche anlässlich des 50-Jährigen unserer Kirchengemeinde. Ich bin selbst natürlich kein professioneller Licht- und Tontechniker, aber ich kenne einige, habe schon mit ihnen gearbeitet und hole mir dort immer wieder Rat.

Auf den heutigen Auftritt eines Kammerorchesters der Bochumer Symphoniker, hatte ich mich besonders gefreut. Ein Mitglied des Ensembles kam während einer früheren Veranstaltung persönlich vorbei und hat mit mir den Audioteil abgesprochen. Violine, Cello und Klarinette werden mit Mikros abgenommen, die er mitbringt, das Keyboard braucht einen Monitor und alles wird in die Stagebox eingestöpselt, ich mische ab und alles wird gut. Ihr Mischpult würden sie zu Hause lassen, da unseres auch nicht weniger kann.

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als dieser Mensch (bitte nicht falsch verstehen, an ihren Instrumenten sind sie bestimmt spitze) mir offenbarte, dass er sein Behringer-Mischpult doch dabei hat und selbst auf der Bühne alles abmischt und mir über die Stagebox den MONO!!!-Mixdown zur Einstellung der Lautstärke zur Verfügung stellt.

Nichts mit war mit abmischen. Ein bisschen lauter und leiser konnte ich machen. Gerne hätte ich die 4 Instrumente akustisch aufgefächert. Den einen etwas mehr nach rechts, den aderen etwas nach links usw., um nur den deutlichsten Nachteil aufzuzeigen. Abgesehen davon wurde auch die Qualität durch das zweite Pult alles andere als besser. Am Mittwoch hatten wir eine Kabarettistin inkl. Keyboarder auf der Bühne (beide mir Mikros, sie sogar mit 2 (Gesang und Sprache)). Ebenfalls mit Monitoren auf der Bühne. Alle waren zufrieden und nichts brummte. Kaum kommt das 2. Pult ins Spiel brummt erst deren Monitor und nach dem Wechsel auf unseren brummt es in der ganzen Anlage. Das konnte ich zwar beheben, aber abgesehen, von den fehlenden Möglichkeiten und der schlechten Tonqualität hätten wir uns auch dieses Problem sparen können.

Richtig Spaß hatte ich dann noch mal beim Abbau, als das Keyboard rausgetragen wurde. Das selbe Modell besitzt jemand aus unserer Gemeinde und begleitet damit ab und zu unsere Jugendmessen. Auch kein Profi, aber er hat wenigstens einen ordentlichen Koffer dafür. Die Herren Profimusiker haben das Keyboard einfach mit einer weißen Wolldecke zugedeckt und zu zweit aus dem Zelt getragen. Sah aus, als ob es frisch gestorben war. Aber wahrscheinlich spielt er sonst auf einem Flügel, da kann das blöde Keyboard eh nicht mithalten und bekommt deshalb nur die Wolldecke und kein richtiges Case.

In diesem Sinne: Einmal mit Profis arbeiten.

P.S.: Nichts gegen das Können an den Instrumenten. Darin sind sie sicher klasse, aber was die Technik angeht, war das heute sicher keine Sternstunde und es hätte um Größenordnungen besser sein können.

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